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Elausys

HyperVisu / Übersicht

Lösungskomponenten & Architektur

Das Server-Gerät, die Apps, lokaler versus Cloud-Zugriff, optionale Dienste und unterstützte Protokolle.

elausys · 06 Juni 2026
Auf dieser Seite

Dieser Abschnitt beschreibt die Komponenten einer HyperVisu-Installation und deren Kommunikation untereinander. Das Verständnis des Aufbaus hilft bei der Planung einer Installation oder der Fehlerdiagnose.

Der HyperVisu-Server

Der HyperVisu-Server ist ein kompaktes Gerät, das im Gebäude installiert wird – typischerweise im Verteilerschrank oder in einem Technikraum, angebunden an das lokale Netzwerk. Er führt die HyperVisu-Software sowie optionale Dienste aus, speichert die gesamte Konfiguration lokal und dient als zentraler Verbindungspunkt für alle Clients. Ihre Daten verbleiben auf dem Gerät.

Die Clients

ClientAusführungsortVerwendungszweck
HyperVisu AppiOS- und Android-Smartphones und -TabletsTägliche Bedienung durch Bewohner
Web-AppJeder moderne BrowserDieselbe App, ohne Installation
Touch-Panel-Modus4″-WandpanelsEine vereinfachte, seitenbasierte Darstellung für fest installierte Panels (siehe „Tablet & Touch-Panel“)
Admin-PanelDesktop-BrowserKonfiguration und Inbetriebnahme, nur für Administratoren (siehe Teil IV)

Die App passt ihr Layout an den Formfaktor an: Smartphone, Tablet (linke Leiste + Detailansicht) und Touch-Panel (seitenbasierte Tastenfelder).

Lokaler und Cloud-Zugriff

Sie können den Server auf zwei Wegen erreichen:

  • Lokal (LAN) – Der Client verbindet sich direkt mit der IP-Adresse des Servers im Netzwerk. Am schnellsten und funktioniert ohne Internet.
  • Cloud (der Elausys Cloud Service) – Der Server hält einen ausgehenden Tunnel zum Elausys Cloud Service aufrecht, und Clients erreichen ihn von überall über die eigene Cloud-Adresse des Servers, die von seiner Seriennummer abgeleitet ist (siehe „Zugriff auf das Admin-Panel“). Keine Portweiterleitung, keine Firewall-Änderungen und keine feste öffentliche IP-Adresse erforderlich.

Die App akzeptiert entweder eine lokale IP-Adresse oder die Seriennummer des Servers und löst Cloud oder lokal automatisch mit Fallback auf (siehe „Verbinden & Anmelden“). Zu Hause nutzt sie den schnellen lokalen Pfad, von unterwegs den Cloud-Tunnel.

Optionale Dienste auf dem Server

Der Server kann zusätzliche Dienste parallel zur Kernsoftware ausführen. Aktivieren Sie nur, was das Projekt benötigt (siehe „Dienste & Protokolle“):

  • Historien-Datenbank (InfluxDB) – speichert Messwerte über die Zeit; speist Trend-Diagramme, Zähler und Exporte.
  • Dashboards (Grafana) – professionelle Diagramme auf Basis der Historien-Datenbank.
  • Node-RED – visuelle Flow-Programmierung für individuelle Integrationen.
  • Kamera-Streaming – leitet Kamera-Streams an die Apps weiter.
  • Home Assistant – eine lokale Home Assistant-Instanz, nützlich für Zigbee, Z-Wave und andere Ökosysteme, angebunden an HyperVisu.

Unterstützte Protokolle

ProtokollTypische GeräteHinweise
KNXDie drahtgebundene GebäudeinstallationÜber eine KNX/IP-Schnittstelle (Tunnel UDP) oder einen Router (Multicast)
Modbus TCPWechselrichter, Wallboxen, Wärmepumpen, SPSAbfrage von Registern, mehrere Server (siehe „Modbus TCP-Integration“)
Home AssistantZigbee-, Z-Wave-, WLAN-ÖkosystemeLokale oder externe Instanz (siehe „Home Assistant-Integration“)
HTTPGeräte und Dienste mit Web-APIAbfrage (Polling) und ausgehende Anfragen (siehe „HTTP-Integration“)
MQTTZigbee2MQTT, Tasmota, Shelly, ESPHome und andere Geräte hinter einem MQTT-BrokerStatus-Topics abonnieren, Befehle senden; mehrere Broker (siehe „MQTT-Integration“)
BACnet/IPHLK-Regler, Lüftungsgeräte, VAVs, Kältemaschinen, ZählerChange-of-Value-Abonnements und Polling; Netzwerk-Erkennung; eine Verbindung pro Gerät (siehe „BACnet/IP-Integration“)
TCP/UDPAV-Geräte (AUDAC XMP44), PJLink-Projektoren, Serial-over-IP-Bridges, eigene PlatinenUnformatierte Befehls-Frames und Match-Muster über TCP oder UDP (siehe „TCP/UDP-Integration“)
SonosSonos-Lautsprecher, Stereopaare und Heimkino-SetsNative lokale Steuerung – kein Cloud-Konto und keine Bridge; eine Verbindung pro Haushalt (siehe „Sonos-Integration“)
VirtuellReine Software-GeräteGruppen, Node-RED-Punkte, Ausgänge der Logik-Engine (siehe „Virtuelle Geräte & Node-RED“)

Datenfluss im Überblick

hypervisu-data-flow.png

Jede Wertänderung – aus der App, einem Szenario, einer Automation oder der physischen Installation – läuft über den Server, der alle Clients synchron hält.

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die Konfiguration der Installation gespeichert?

Auf dem HyperVisu-Server im Gebäude. Jeder Client verbindet sich mit diesem Gerät.

Erfordert der Fernzugriff eine feste öffentliche IP oder offene Router-Ports?

Nein. Der Server hält einen ausgehenden Tunnel zum Elausys Cloud Service aufrecht.

Kann HyperVisu ohne Installation einer mobilen App genutzt werden?

Ja. Die Web-App läuft in jedem modernen Browser. Ein separates Desktop-Admin-Panel dient der Konfiguration und Inbetriebnahme.

Welche optionalen Dienste können auf dem Server ausgeführt werden?

InfluxDB-Historie, Grafana-Dashboards, Node-RED, Kamera-Streaming und eine lokale Home Assistant-Instanz können parallel zur Kernsoftware laufen.

Wie bleiben Smartphones und Touch-Panels synchronisiert?

Geräteänderungen und Befehle laufen über den Server, der verbundene Clients in Echtzeit aktualisiert.

Weiter erkunden

Finden Sie die weiteren Anleitungen zu diesem Produkt in der Dokumentation.

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